1990, im Alter von 22 Jahren wird Jörg Schauer selbständiger Uhrenbauer. Er setzt sich den Bau hochwertiger mechanischer Armbanduhren, die technisch anspruchsvolle Lösungen und außergewöhnliches Design kombinieren, zum Ziel. Dieses Ziel wird zunächst dadurch erreicht, indem er die Wunschuhren (Unikate) fachkundiger Auftraggeber herstellt, vornehmlich in Gold und Platin. Doch schon früh werden auch die ersten Modelle nach eigenen Vorstellungen gefertigt. Innerhalb von 5 Jahren entstehen so mehr als 400 Uhren, die weltweit verkauft werden und in vielen Sammlungen Einzug halten.

1995 führt der Wunsch, eine Kollektion eigenen Namens anzubieten, zur Gründung der Marke Jörg Schauer in Engelsbrand/Schwarzwald. Marken- und zugleich Erkennungszeichen der Uhren ist die 12-fach verschraubte Lünette. Design, Prototypenbau, Uhrwerkmodifikation und -veredelung, Gehäusefertigung, Zifferblattlackierung und -bedruckung, dies alles wird von Jörg Schauer und seinen wenigen, überdurchschnittlich qualifizierten Mitarbeitern bewerkstelligt. (Erforderliche Unterstützung sucht er vorzugsweise bei regional ansässigen Spezialisten.)

Seine außerordentliche Fertigungstiefe ist Voraussetzung dafür, die in frühen Berufsjahren angeeignete Flexibilität trotz Serienfertigungen beibehalten zu können. So entstehen immer wieder besondere Kleinserien, oft mit sammelwürdigen Uhrwerken. Jörg Schauer baut maximal 500 Uhren pro Jahr. Mit dieser strengen Limitierung der Jahresproduktion hat er sich für spürbare Qualität entschieden und gegen „Wachstum um jeden Preis“. Diese strenge Limitierung garantiert jedem Uhrensammler, eine ganz besondere Uhr am Arm zu tragen
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